ALLAH DURCH VERNUNFT ERKENNEN

DIE ZEICHEN IN DEN HIMMELN UND AUF DER ERDE


Nehmen Sie an, dass Sie eine große Stadt aufbauen, indem Sie Millionen von Ziegelsteinen zusammen bringen. Stellen Sie sich vor, dass es in dieser Stadt Wolkenkratzer, Strassen, Bahnhöfe, Flughäfen, Einkaufszentren, U-Bahnen, auch Flüsse, Seen, Wälder und einen Strand gibt. Lassen Sie dort auch Tausende Menschen leben, die auf diesen Strassen gehen, in ihren Häusern wohnen und in ihren Büros arbeiten. Ziehen Sie jedes Detail in Betracht. Berücksichtigen Sie auch solche Details wie Verkehrsampeln, Kassen, und die Schilder an der Busstation.
Was würden Sie von jemandes Geisteszustand denken, wenn er zu Ihnen käme und sagte, dass alle Ziegelsteine, von denen jeder von Ihnen ganz sorgfältig ausgewählt worden ist und aus denen diese Stadt besteht, die Sie durch eine akkurate Planung bis ins kleinste Detail aufgebaut haben, durch eine Abfolge von Zufällen zusammengekommen sind?
Denken Sie daran, dass die ganze Stadt dem Erdboden gleichgemacht werden würde, wenn Sie vergessen hätten, auch nur einen einzelnen Ziegelstein zu setzen, oder wenn sie seinen Platz geändert hätten. Können Sie sich vorstellen, was für ein empfindliches Gleichgewicht und eine vollkommene Ordnung Sie schaffen müssen?
Das Leben in der Welt, in der wir leben, wird auch durch die Ansammlung vieler Details ermöglicht, die für den menschlichen Verstand unverständlich sind. Das Fehlen nur eines dieser Details könnte das Ende des Lebens auf der Erde bedeuten.
Alles, von jedem Teilchen im Atom, der kleinsten Einheit der Materie, bis zu den Galaxien, die aus Milliarden von Sternen bestehen, vom Mond, dem untrennbaren Satelliten der Erde, bis zum Sonnensystem, befindet sich in vollkommener Harmonie. Dieses ausgezeichnet organisierte System funktioniert tadellos, wie ein Uhrwerk. Die Menschen sind so sicher, dass dieses Milliarden Jahre alte System fortfahren wird, zu funktionieren, ohne dass das kleinste Detail vergessen wird, dass sie Pläne über etwas, was sie in den folgenden 10 Jahren verwirklichen wollen, machen können. Niemand macht sich Sorgen darüber, ob am nächsten Tag die Sonne aufgehen wird oder nicht. Eine große Majorität der Menschen denkt nie daran, ob die Erde sich eines Tages aus dem Gravitationsfeld der Sonne befreien und beginnen könnte, sich im finsteren Raum ins Unbekannte zu bewegen, oder was eine solche Katastrophe verhindert.
Auf die gleiche Weise sind die Menschen sicher, dass ihre Herzen oder ihr Atmungssystem während des Schlafs ihre Funktion nicht einstellen, wie es das Gehirn partiell tut. Schon einige wenige Sekunden Stillstand dieser zwei lebenswichtigen Systeme würde Sie das Leben kosten.
Wenn man das Gefühl der Selbstverständlichkeit, mit der wir die Funktion und das Zusammenwirken solch komplexer Systeme unterstellen, einmal hinter sich lässt, kann man ganz offenbar sehen, dass in der Tat alles aus voneinander abhängigen, genau geplanten Systemen besteht, die auf einer sehr empfindlichen Grundlage stehen. Wenn Sie ihren Blick wenden, bemerken Sie, dass sich in jedem Detail eine ausgezeichnete Ordnung ausdrückt. Zweifellos gibt es eine Kraft, die eine solche Ordnung und Harmonie bewirkt. Diese Kraft ist Gott, Der alles aus dem Nichts erschaffen hat. In einem Vers sagt Gott folgendes:
Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Sure 67:3-4 - al-Mulk)
Wenn wir die Lebewesen auf der Erde betrachten, sehen wir, dass sie alle die Existenz ihres Schöpfers beweisen.
In diesem Kapitel werden wir bei den Naturereignissen und Lebewesen verweilen, die jeder Mensch sehen kann, über die er aber nur selten nachdenkt, wie sie entstanden sind und wie sie fortbestehen. Wenn wir alle Zeichen Gottes im Universum notieren wollten, würden wir Tausende von Bänden einer riesigen Enzyklopädie füllen. Aus diesem Grund werden wir in diesem Kapitel nur einige Themen, über die man sorgfältig nachdenken sollte, kurz erwähnen.
Weil Gott existiert...
Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und man erkennt Gott mit dem Verstand.
DIE WUNDER IN UNSEREM KÖRPER
Unbemerkt von uns werden innerhalb unseres Körpers Millionen von Vorgängen durchgeführt. Wenn diese Vorgänge nur einige Minuten unterbrochen werden würden, so würde dies für den Menschen schwere Krankheiten zur Folge haben, ihn sogar das Leben kosten können.
So wie der Mensch nie darüber nachdenkt, wie er aus einer einzigen Zelle ein erwachsener Mensch geworden ist, forscht er auch nicht nach, warum sein Körper perfekt funktioniert. Aus diesem Grund weiß er nicht, dass er sein Leben nur dank von Ereignissen, die auf einer sehr sensiblen Grundlage stehen, führen kann. Er beginnt nur dann an seinen Körper zu denken, wenn er mit einer Krankheit oder einem physischen Problem konfrontiert ist. Aber auch das hält nicht lange an, denn wenn er wieder gesund wird, vergisst er alles.
Gott zeigt dem Menschen sowohl innerhalb seines Körpers als auch in seinem Aussehen zahlreiche Beweise für Seine Schöpfung. Wenn man nur das Aussehen des menschlichen Körpers betrachtet, bemerkt man sofort Gottes ausgezeichnete Kunst. Die Symmetrie, die in jedem menschlichen Körper existiert; das Vorhandensein von zwei Armen und Beinen, das Verhältnis des Körpers zu den Armen, Beinen und dem Kopf sind so vollkommen, dass diese auf den ersten Blick Aufmerksamkeit erregen. Jedes dieser Verhältnisse wurde von Gott in voller Harmonie geschaffen. Zum Beispiel:
- Die Körpergröße jedes Menschen ist die 8-fache der Kopfgröße,
- Sein Gesicht besteht aus dem 3-fachen der Nasengröße,
- Zwischen beiden Augen gibt es eine Entfernung von einer Augenlänge,
- Die Verhältnisse der Arme und Beine und ihre Längen entsprechen sowohl der Ästhetik als auch dem Bedürfnis.
Um die obenerwähnten Details über die Symmetrie sehen zu können, betrachten Sie die Menschen ihrer Umgebung. Diese Eigenschaften sind in jedem Menschen zu sehen. Milliarden Menschen, die bis heute gelebt haben, besaßen diese Eigenschaften, und mit Gottes Erlaubnis werden auch die Menschen, die in der Zukunft leben werden, diese Eigenschaften haben.
Viele Wunder entstehen innerhalb des menschlichen Körpers, ohne dass der Mensch sie bemerkt. Vom Gehirn bis zur Leber, von der Gallenblase bis zu den Nieren funktioniert jedes Organ ganz vollkommen.
Um diese Ordnung, Harmonie und Feinheit innerhalb unseres Körpers zu erklären, können wir Hunderte von Beispielen geben. Das Wissen des Schöpfers ist unendlich und geht über den menschlichen Verstand hinaus. Aber einige der zahlreichen Beispiele im menschlichen Körper hier zu erwähnen, wird uns helfen, damit wir Gottes Existenz, Seine Größe, Sein Wissen und Seine Kunst erkennen können.
"Ein halbentwickeltes Auge kann nicht sehen"
Das Auge ist einer der offensichtlichsten Beweise dafür, dass die Lebewesen erschaffen worden sind. Sehorgane, einschließlich der von Tieren, sind auffallende Beispiele eines vollkommenen Designs. Diese eindrucksvollen Organe sind so ausgezeichnet, dass sie sogar die hoch entwickeltsten optischen Geräte der Welt übertreffen.
Das Auge ist ein sehr kompliziertes System, welches aus der Kombination von 40 verschiedenen empfindlichen Teilen besteht. Lassen Sie uns jetzt an nur eines dieser Teile denken. An die Augenlinse... Wir bemerken es meistens nicht, aber was es uns ermöglicht, dass wir unsere Umgebung ganz klar erkennen können, ist, dass die Augenlinse sich ständig automatisch scharf einstellt. Wenn Sie wollen, können Sie ein kleines Experiment dazu machen: Heben Sie ihren Zeigefinger in Augenhöhe. Schauen Sie zuerst auf Ihre Fingerspitze und dann auf die Wand dahinter. Immer wenn Sie Ihren Blick von Ihrem Finger auf die Wand und zurück richten, werden Sie fühlen, wie sich das Auge auf die geänderte Entfernung einstellt.
Diese Einstellung wird von den kleinen Muskeln um die Augenlinse herum durchgeführt. Bei jeder Änderung der Blickrichtung haben diese Muskeln eine wichtige Funktion und veranlassen, dass das Licht im richtigen Winkel gebrochen wird und dass Sie den Gegenstand, den Sie betrachten, ganz klar sehen können. Die Augenlinse führt diese Einstellung Ihr ganzes Leben lang durch, ohne einen Fehler zu machen. Fotografen nehmen an ihren Fotoapparaten die gleiche Einstellung mit ihren Händen vor, und sie bemühen sich sehr darum, die richtige Scharfeinstellung zu erhalten. Heute werden viele Kameras hergestellt, die die Scharfeinstellung automatisch vornehmen, aber keine Kamera kann eine solch schnelle und vollkommene Scharfeinstellung wie das Auge durchführen.
Damit das Auge sehen kann, müssen die ungefähr 40 Hauptbestandteile, die dieses Organ bilden, gleichzeitig existieren, und sie müssen in Harmonie funktionieren. Die Linse ist nur eins von diesen Teilen. Obgleich alle anderen Teile wie die Hornhaut, Bindehaut, Regenbogenhaut, Pupille, Retina, Augenmuskeln und Tränendrüsen existieren, wird das Auge in kurzer Zeit zerstört und seine Sehfunktion verlieren.
Gegenüber dieser komplizierten Struktur des Auges verliert die Behauptung der "Kette der Zufälle", die von den Evolutionisten aufgestellt wird, ihre Bedeutung. Denn damit das Auge funktionieren kann, muss es mit allen seinen Teilen zur gleichen Zeit existieren. Ein evolutionistischer Wissenschaftler gesteht diese Tatsache folgendermaßen zu:
Eine Eigenschaft, die Augen und Flügel gemeinsam haben ist, dass beide nur dann funktionsfähig sind, wenn sie voll entwickelt sind. Einfach ausgedrückt: ein halbentwickeltes Auge kann nicht sehen.13
Dies zeigt jedoch, dass das Auge mit allen seinen Teilen gleichzeitig und vollkommen entstanden sein muss. Das heißt, das Auge ist wie unsere anderen Organe in einer ausgezeichneten Weise von Gott erschaffen worden.
Das hervorragende Design im Ohr
Am Anfang des Hörprozesses stehen Schallschwingungen, die durch Ohrmuschel und äußeren Gehörgang durch eine Art "Megaphoneffekt" verstärkt werden. Hierdurch steigt die Lautstärke des wahrgenommenen Schalls beträchtlich an. Eine besondere Eigenschaft des etwa dreieinhalb Zentimeter langen äußeren Gehörgangs ist die konstante Absonderung eines Sekrets. Dieses "Ohrenschmalz" enthält ein natürliches Antiseptikum, das Bakterien und Insekten aus dem Gehörgang fernhält. Die Zellen an der Oberfläche des Gehörgangs sind spiralförmig ausgerichtet, damit das Sekret nach aussen abfließen kann.
Die Schallwellen erreichen durch den Gehörgang das Trommelfell. Diese Membrane ist so empfindlich, dass sie sogar Schwingungen auf molekularer Ebene wahrnehmen kann. Dank der außerordentlichen Empfindlichkeit des Trommelfells können wir auch aus großer Entfernung jemanden flüstern hören. Eine weitere außerordentliche Eigenschaft des Trommelfells ist, dass es nach Anregung durch eine Schallwelle sofort wieder in seinen normalen Zustand fällt. Berechnungen haben gezeigt, dass das Trommelfell nach Empfang der allergeringsten Vibration innerhalb von weniger als einer viertausendstel Sekunde in seinen Ruhezustand zurückkehrt. Würde dies nicht so sein, würde jeder gehörte Ton in unseren Ohren nachhallen.
Das Trommelfell verstärkt die ankommenden Schwingungen noch einmal und leitet sie an das Mittelohr weiter. Hier befinden sich drei sehr filigrane, miteinander verbundene Knöchelchen, die die eintreffenden Schwingungen ein letztes Mal verstärken, Hammer, Amboss und Steigbügel. Doch das Mittelohr verfügt auch über eine Art "Schalldämpfer", der sehr große Lautstärken reduziert, bevor sie das Innenohr erreichen. Er wird gebildet durch die kleinsten Muskeln des Körpers, die Hammer, Amboss und Steigbügel steuern. Sie sind durch unseren Willen nicht beeinflussbar, sondern treten automatisch selbst im Schlaf in Aktion. Sobald ein extrem lautes Geräusch in unserer Nähe auftritt, kontraktieren diese Muskeln und verringern die Intensität der Schwingung, die das innere Ohr erreicht.
Das tadellos designte Mittelohr muss ein wichtiges Gleichgewicht aufrechterhalten. Der Luftdruck innerhalb des Mittelohrs muss derselbe sein wie der atmosphärische Aussendruck. Dies wird gewährleistet durch einen dünnen, druckausgleichenden Luftkanal zwischen Mittelohr und Mundhöhle, der Eustach'schen Röhre.
Das Innenohr
Was wir bisher untersucht haben, betraf die Schallschwingungen im Außen- und Mittelohr. Die Schwingungen werden verstärkt und weitergegeben, doch alles geschieht bisher mechanisch. Anders ausgedrückt, noch hören wir keinen Ton.
Der Prozess, durch den die mechanische Bewegung in Töne umgewandelt wird, findet im Innenohr statt. Dort befindet sich ein mit einer Flüssigkeit gefülltes, spiralförmiges Organ, die Cochlea.
Der innerste Teil des Mittelohrs ist der Steigbügelknochen, der durch eine Membran mit der Cochlea verbunden ist. Die mechanischen Schwingungen aus dem Mittelohr werden durch diese Verbindung auf die Flüssigkeit des Innenohrs übertragen.
In ihr erzeugen sie Wellen. Die Innenwände der Cochlea sind mit Flimmerhärchen bedeckt, den Stereociliae, die durch diese Wellen in Bewegung geraten. Sie bewegen sich exakt im Rhythmus der Wellen in der Flüssigkeit. Wird ein lauter Ton empfangen, entsteht eine stärkere Welle, und eine größere Zahl Flimmerhaare beugt sich unter ihrem Einfluss. Jede Frequenz aus der Außenwelt ruft andere Bewegungen der Flimmerhaare hervor.
Doch was bedeutet diese Bewegung der Flimmerhaare? Was kann die Bewegung kleiner Haare in der Cochlea des Innenohres zu tun haben mit dem Anhören eines Konzerts klassischer Musik, dem Erkennen der Stimme eines Freundes, des Motorengeräuschs eines Autos oder dem Unterscheiden von Millionen anderer Geräuschquellen?
Die Antwort ist höchst interessant und enthüllt einmal mehr die Komplexität im Design des Ohres. Jedes der die innere Wand bedeckenden Flimmerhaare der Cochlea ist ein Mechanismus, der mit einer von 16000 Haarzellen verbunden ist. Sind diese Haare einer Schwingung ausgesetzt, bewegen sie sich und stoßen aneinander. Die Bewegung öffnet Kanäle in den Membranen der unter den Haaren befindlichen Zellen. Dies erlaubt den Eintritt von Ionen in diese Zellen. Bewegen sich die Haare in Gegenrichtung, schließen sich diese Kanäle wieder. Die permanente Bewegung der Haare bewirkt permanente Veränderungen der chemischen Balance der darunter liegenden Zellen, wodurch sie elektrische Signale produzieren. Diese werden durch Nerven zum Gehirn geleitet, dort verarbeitet und es entstehen Töne.
Noch sind nicht alle technischen Details des Systems erforscht. Während die elektrischen Signale erzeugt und durch Nerven zum Hirn gesendet werden, übertragen die Zellen des Innenohres auch die Frequenzen, Intensitäten und Rhythmen aus der Außenwelt. Der Prozess ist so kompliziert, dass man bis heute nicht herausgefunden hat, ob das System der Frequenzerkennung im Innenohr liegt oder ob der Vorgang sich erst im Gehirn abspielt. Betrachten wir eine weitere interessante Eigenheit der Flimmerhaarbewegung auf den Zellen des Innenohrs. Die Haare bewegen sich vor und zurück und berühren einander. Doch gewöhnlich ist die Bewegung der Haare sehr gering. Forschungen haben ergeben, dass die Bewegung eines Haars nur um die "Breite" eines Atoms ausreichen kann, die Zellreaktion auszulösen. Experten geben folgendes Beispiel, um die Empfindlichkeit der Flimmerhaare zu verdeutlichen: Stellen wir uns eines dieser Haare so groß vor wie den Eiffelturm, dann würde die unten befindliche Zelle bereits auf eine Seitwärtsbewegung der Turmspitze von 3 Zentimetern reagieren.
All diese erstaunlichen Vorgänge machen uns das hervorragende Design unserer Ohren klar. Das Ohr ist ein vollkommenes System, das funktioniert, indem viele komplexe Mechanismen in Harmonie arbeiten. Der modernen Wissenschaft und Technologie jedoch gelang es bis heute nicht, dieses System nachzuahmen, und die Arbeitsprinzipien dieses Systems mit all seinen Einzelheiten zu verstehen.
Es ist unmöglich, dass solch ein komplexes System durch Zufall entstanden sein kann, wie die Evolutionstheorie behauptet. Das überlegene Design im Ohr beweist Gottes Existenz und Gottes Herrschaft über die Natur.
Was der Mensch angesichts dieser Tatsache tun soll, ist, Gott dankbar zu sein, Der ihm den Hörsinn gegeben hat. Tatsächlich ruft Gott im Quran den Menschen zu:
Sprich: "Er ist es, Der euch erschaffen und euch Gehör, Augenlicht, Gemüt und Verstand gegeben hat. Wie wenig dankt ihr!" (Sure 67:23 - al-Mulk)
Die "Armee" innerhalb des menschlichen Körpers
Vielen Menschen ist die Tatsache nicht bewusst, dass der menschliche Körper eine überlegende Armee, ein Verteidigungssystem besitzt. Es handelt sich dabei tatsächlich um eine regelrechte Armee mit speziell ausgebildeten "Offizieren" und "Soldaten", die mit physischen und chemischen Waffen kämpfen und höchste Technologien anwenden.
Zwischen dieser Armee und den feindlichen Kräften herrscht jeden Tag, sogar jede Minute ohne unser Wissen ein ständiger Kampf. Ebenso, wie dieser Krieg an vielen kleinen Orten geführt wird, können auch durch Mobilmachung die gesamten Regionen des Körpers in Verteidigungsstellung treten. Den Zustand des Kampfes an allen Fronten bezeichnen wir als "Krankheit".
Die Strategie unseres Abwehrsystems besteht aus vier wichtigen Schritten;
1. Die Bestimmung des Feindes und der erste Gegenschlag;
2. Die Verstärkung der Abwehrkräfte und die Vorbereitung der Angriffswaffen
3. Der Angriff und das Gefecht
4. Die Normalisierung der Lage
Die ersten Zellen, welche den feindlichen Truppen entgegentreten, sind die "Phagozyten" produzierenden "Makrophagen", die den Feind fressen. Diese Fresszellen kämpfen an vorderster Front.
Diese "Soldaten" sind mit der lokalen Bevölkerung sehr vertraut. Sie unterscheiden ihre eigene Armee genau von der des Feindes. Sie aktivieren sofort die Soldaten, die mit der Waffenproduktion befasst sind, die B-Zellen. Diese Soldaten haben außerordentliche Fähigkeiten. Obgleich sie nie den Feind gesehen haben, können sie Waffen produzieren, die den Feind wirkungslos machen. Außerdem tragen sie die Waffen, die sie produzieren, bis an ihren Einsatzort. Während dieser Reise gelingt es ihnen, sowohl sich selbst als auch ihren Anhängern keinen Schaden zu verursachen. Später treten die Kampftruppen auf (tödliche-T-Helfer-Zellen). Diese entladen das giftige Material, das sie auf selbst tragen, am lebenswichtigsten Punkt des Feindes, und so gelingt es ihnen, sich vor diesem Feind zu retten. Nach dem Sieg kommt eine andere Gruppe Soldaten auf das Schlachtfeld (unterdrückende T-Zellen) an und alle Krieger werden zurück zu ihrem Lager geschickt. Die Soldaten, die zuletzt zum Schlachtfeld kommen, bewahren alle Informationen über die Feinde in ihrem Gedächtnis auf, um diese wieder verwenden zu können, wenn sie wieder mit einem ähnlichen Fall konfrontiert werden.
Die vollkommene Armee, von der hier besprochen wird, ist das Immunsystem im menschlichen Körper. Alles, was hier erklärt worden ist, wurde von winzigen Zellen verwirklicht, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind.
Was denken Sie, wie viele Menschen wissen, dass sie in ihrem Körper eine so ordentliche, disziplinierte und ausgezeichnete Armee besitzen? Wie viele Menschen merken, dass sie von allen Seiten mit Mikroben bedeckt sind, welche ernsthafte Krankheiten und sogar den Tod verursachen können? In der Luft, die wir einatmen, im Wasser, das wir trinken, in der Nahrung, die wir essen und überall gibt es Mikroben, die für die Menschen sehr gefährlich sein können. Während der Mensch selbst davon überhaupt nichts merkt, kämpfen die Zellen in seinem Körper mit ihrer ganzen Kraft, um den Menschen vor einer Krankheit zu retten, die ihm den Tod bringen kann.
Dass die Immunzellen imstande sind, die Körperzellen und die feindlichen Zellen voneinander zu unterscheiden, dass die B-Zellen eine Waffe vorbereiten können, die den Feind, den sie nicht sehen, unwirksam machen kann, dass sie diese zu einer bestimmten Stelle tragen können, ohne ihren eigenen Körper zu schädigen, dass die Zellen, welche Signale empfangen, ihre Aufgaben ganz genau durchführen, ohne zu protestieren, dass sie alle wissen, was sie tun sollen, dass sie wieder zurück zu ihrem Platz gehen, wenn sie mit ihrer Aufgabe aufhören, ohne ein Problem zu verursachen, dass das Gedächtniss der Speicherzellen so stark ist, sind nur einige der Eigenschaften, durch welche dieses System das Adjektiv "außerordentlich" verdient.
Aus diesen Gründen konnte die Entwicklungsgeschichte des Immunsystems bis heute von keinem evolutionistischen Autor geschrieben werden.
Ohne Immunsystem wäre der Körper gegenüber den Mikroben und Viren der Außenwelt wehrlos. Heutzutage können solche Menschen nur in einem speziellen Zelt für eine bestimmte Zeit überleben. Tatsache ist, dass ein so kompliziertes System wie das Immunsystem mit seinen allen Bestandteilen nur in einem einzigen Schöpfungsakt erschaffen worden sein kann.
Ein System, dessen jede Einzelheit geplant wurde
Atmen, Essen, Trinken und Schlafen sind natürliche Vorgänge für die Menschen. Die meisten jedoch denken nie daran, wie diese lebenswichtigen Vorgänge ablaufen. Wenn Sie eine Frucht essen, denken Sie höchstwahrscheinlich nicht daran, wie eine Frucht in Ihrem Körper verarbeitet wird. Während Sie denken, dass Sie eine gesunde Nahrung gegessen haben, führt Ihr Körper viele detaillierte Prozesse durch, um diese Nahrung in etwas Nützliches umwandeln zu können.
Das Verdauungssystem, dass diese detaillierten Arbeiten durchführt, beginnt zu arbeiten, sobald eine Nahrung in den Mund genommen wird. Der Speichel in der Mundhöhle bewirkt eine Aufweichung der Nahrung, so dass der Verdauungsvorgang bereits im Mund beginnt und die Nahrung die Speiseröhre leicht passieren kann.
Die Speiseröhre hat die Funktion, die Nahrung dem Magen zuzuführen. Die Verdauung der Nahrung wird durch die Magensäure bewirkt. Diese Säure ist so stark, dass sie imstande ist, nicht nur die Nahrung, sondern auch die Magenwände zu zersetzen. Doch ein besonderer Schutz, die Magenschleimhaut, bedeckt die Magenwände und bietet so einen wirksamen Schutz gegen die zersetzende Wirkung der Magensäure. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Magen sich selbst zerstört.
Der gesamte Verdauungsvorgang ist genau so exakt geplant. Die nutzlosen und vom Verdauungssystem zerlegten Teile der Nahrung werden von den Membranen des Dünndarmes aufgesaugt und dann mischen sie sich ins Blut. Die innere Fläche des Dünndarms ist mit kleinen Krümmungen, den Zotten, bedeckt. In den oberen Teilen der Zellen auf den Zotten befinden sich mikroskopische Verlängerungen, die "Mikrovilli" genannt werden. Diese Verlängerungen absorbieren die Nahrung, indem sie wie eine Pumpe arbeiten. Auf diese Weise gelangt die von diesen Pumpen absorbierte Nahrung mit Hilfe des Kreislaufs in jeden Teil des Körpers.
Die Evolution kann das Verdauungssystem, dessen Funktion wir oben kurz zusammengefasst haben, in keiner Weise erklären. Denn die Evolutionstheorie nimmt an, dass die heutigen komplexen Organismen von den ursprünglichen Lebewesen abstammen, indem kleine, strukturelle Änderungen stufenweise hinzugefügt wurden. Aber wie ersichtlich ist, kann ein vollkommenes System nicht stufenweise entstehen. Schon das Fehlen eines einzigen Faktors bedeutete das Ende des Lebewesens.
Die Magensäure hat die Eigenschaft, die Nahrung zu zerlegen. Dies geschieht als Folge chemischer Reaktionen. Stellen Sie sich jetzt ein Lebewesen vor, in dessen Magen eine solche geplante chemische Umwandlung nicht durchgeführt werden könnte. Das Lebewesen, dessen Magen die Nahrung nicht zerlegen könnte, würde seine Nahrung nicht verdauen können, und es würde an Nahrungsmangel sterben, obwohl es in seinem Magen genug unverdaute Nahrung gäbe.
Außerdem produzieren die Magenwände gleichzeitig die Magenschleimhaut und die Magensäure. Dies zeigt uns, dass es keine stufenweise, zufällige Entstehung geben kann, wie die Evolutionisten behaupten, sondern dass es eine plötzliche, bewusste Schöpfung geben muss.
Das Skelett
Auch das Skelett ist ein Beispiel für wunderbare Ingenieurkunst. Es ist das statische Gerüst zur Stützung unseres Körpers. Gleichzeitig bildet es den Schutz für lebenswichtige Organe wie Gehirn, Herz und Lunge und unterstützt die inneren Organe. Es gibt dem Menschen eine hohe Bewegungsfreiheit, die von keiner Maschine imitiert werden kann. Außerdem ist das Knochengewebe nicht leblos. Es ist die Bank für viele lebenswichtige Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor. Je nach Bedarf des Körpers lagert und verteilt es die vorher gespeicherten Mineralstoffe. Neben all diesen Besonderheiten geschieht auch die Herstellung der roten Blutkörperchen in den Knochen.
Das Skelett hat nicht nur eine perfekte Funktion als Ganzes, sondern auch die einzelnen Knochen besitzen eine unübertreffliche Konstruktion.
Die Knochen sind mit einer Kapazität und Stabilität erschaffen, die es ihnen ermöglicht, den Körper problemlos zu tragen und zu schützen. Auch extreme Belastungssituationen des Körpers sind vorgesehen. Der Oberschenkelknochen kann eine Druckbelastung von einer Tonne aushalten. Tatsächlich erreicht das Gewicht, mit dem wir diesen Knochen bei jedem Schritt belasten, das Dreifache unseres Körpergewichts. Bei der Landung eines Stabhochspringers wird jeder Quadratzentimeter seines Hüftknochens mit einem Druck von 1400 kg belastet. Was ist es, das die Knochenstruktur so stark macht?
Um dies zu verstehen, ist ein Beispiel aus der modernen Technologie angebracht. Beim Bau von großen Gebäuden werden käfigartige Konstruktionen aus Stahlbeton verwendet. Hierbei bestehen die tragenden Säulen nicht aus einem einzigen Teil, sondern aus ineinander gesteckten, käfigartigen Bewehrungen. Nur mittels komplizierter Computer-Berechnungen können große Brücken und Industrie-Gebäude günstig und stabil gebaut werden.
Auch das Innere der Knochen besteht aus einer Struktur, die der käfigartigen Struktur der von Menschen errichteten Gebäude und Brücken ähnlich ist. Mit einem bedeutenden Unterschied: Das in den Knochen vorhandene System ist viel komplizierter und hochwertiger als jene, die von Menschen gemacht sind. Daraus folgt, dass die Knochen sowohl sehr stabil, als auch sehr leicht sind. Wenn es nicht so wäre, die Knochen also innen nicht hohl wären, sondern wie das Äußere fest und massiv, hätten sie ein Gewicht, welches wir gar nicht tragen könnten.
Diese perfekte Konstruktion unseres Knochenbaus ermöglicht uns ein sehr komfortables Leben, sie gibt uns die Möglichkeit, schwierige Bewegungen mühelos und schmerzlos zu bewältigen. Eine andere Eigenschaft der Knochenstruktur ist, dass sie dort, wo es notwendig ist, elastisch ist wie beispielsweise der Brustkorb: Während er die Lunge, das Herz und andere lebenswichtige Organe schützt, dehnt er sich aus und zieht sich zusammen, so dass die Lunge mit Sauerstoff gefüllt und wieder entleert werden kann.
Die Elastizität der Knochen kann sich mit der Zeit ändern. Zum Beispiel dehnen sich die Beckenknochen bei Frauen in den letzten Monaten der Schwangerschaft und sie gehen sogar ein wenig auseinander. Das ist ein sehr wichtiges Detail, denn durch diese Lockerung kann der Kopf des Kindes, ohne zerquetscht zu werden, geboren werden.
Das sind nicht die einzigen Wunder der Knochen. Die Knochen besitzen neben ihrer Leichtigkeit, Elastizität und Stabilität auch die Eigenschaft, sich selbst zu reparieren. Dies funktioniert, wie bei all den anderen Vorgängen im Körper, durch das Zusammenspiel von Millionen von Zellen.
Auch die Beweglichkeit des Skeletts ist ein wichtiges Detail, dem wir uns noch eingehender widmen wollen. Bei jedem Schritt, den wir gehen, bewegen sich die Wirbelkörper, die unsere Wirbelsäule bilden, aufeinander hin und her. Diese ständige Bewegung und Reibung müsste eigentlich zu einer schnellen Abnutzung führen, aber auch hier wurde wieder vorgesorgt: Zwischen jedem Wirbel befindet sich ein widerstandsfähiger Knorpel, die Bandscheibe. Die Bandscheiben erfüllen die Aufgabe von Stossdämpfern. Bei jedem Schritt den wir gehen, entsteht aufgrund unseres Körpergewichts ein Druck auf die Wirbelsäule. Jedoch schadet dieser Druck wegen der die Kraft verteilenden, leicht s-förmig gebogenen Wirbelsäule und ihres Federungssystems dem Körper nicht. Wenn diese druckreduzierende Elastizität und spezielle Struktur der Wirbelsäule nicht existieren würden, würde der Druck direkt den Schädelknochen belasten und der Halswirbel würde die Schädeldecke zerschmettern, und das Gehirn durchdringen.
Auch an den Verbindungsstellen der Knochen kann man Beweise der Schöpfung erkennen. Obwohl die Gelenke ein Leben lang benutzt werden, brauchen sie nicht einmal geölt zu werden. Die Biologen haben den Grund dafür erforscht: Wie wird die Reibung der Gelenke verhindert?
Die Wissenschaftler haben erkannt, dass dieses Problem mit einem nur als ein Wunder der Schöpfung zu bezeichnenden System gelöst ist: Die Reibungsflächen der Gelenke sind mit einer dünnen, porigen Knorpelschicht überzogen. Unter dieser Schicht befindet sich, ein zähflüssiges Gleitmittel. Wenn der Knochen in dem Gelenk Druck ausübt, spritzt dieses Gleitmittel aus den Poren und sorgt dafür, dass die Oberflächen der Gelenke "wie geschmiert" gleiten.
Das alles zeigt, dass der menschliche Körper ein Werk ausgezeichneter Planung ist, das Ergebnis einer besonderen Schöpfung. Der Mensch kann durch diese mustergültige Planung die nterschiedlichsten Bewegungen zügig und ganz bequem verwirklichen.
Bedenken wir einmal, wie es wäre, wenn nicht alles so perfekt wäre, zum Beispiel, wenn unser Bein aus einem einzigen langen Knochen bestehen würde. Gehen wäre dann für uns ein riesiges Problem, wir hätten sehr plumpe und unbewegliche Körper. Sogar das Hinsetzen wäre sehr anstrengend. Wegen der Beanspruchung bei solchen nur leichten Bewegungen könnte unser Beinknochen schnell brechen. Das Skelett ist jedoch so gebaut, dass es dem Körper jede Bewegung einwandfrei erlaubt.
Alle Eigenschaften des Skeletts sind von Gott erschaffen worden, und Er erschafft sie immer noch. Gott fordert die Menschen, die Er schuf, mit diesen Worten dazu auf, über diese Wahrheit nachzudenken:
... Und betrachte die Knochen, wie Wir sie zusammensetzen und alsdann mit Fleisch bekleiden... (Sure 2:259 - al-Baqara)
Die Verantwortung des Menschen ist, sich darüber Gedanken zu machen, die Macht seines Schöpfers anzuerkennen und ihm zu danken. Gott, Der die Knochen einmal schuf und mit Fleisch bekleidet hat, ist in der Lage, dies noch einmal zu tun. Diese Tatsache ist im Quran folgendermaßen beschrieben:
Will der Mensch denn nicht wahrhaben, dass Wir ihn aus einem Samentropfen erschufen? Und siehe da, er hält sich für Unseren (kompetenten) Widersacher. Und er stellt mit Uns Vergleiche an und vergisst dabei, dass er selbst eine Schöpfung ist. Er spricht: "Wer belebt die Gebeine, wenn sie zerfallen sind?" Sprich: "Leben wird ihnen Der wiedergeben, Welcher sie zum ersten Mal erschuf, denn Er kennt jegliche Schöpfung." (Sure 36:77-79 - Ya Sin)
Koordination im menschlichen Körper
Die Systeme des Menschen arbeiten miteinander in Einklang und Harmonie, zu einem bestimmten Zweck, nämlich, um die Lebendigkeit des Körpers zu gewährleisten. Die alltäglichen kleinen Bewegungen, wie das Atmen und sogar das Lachen, sind ein Resultat perfekter Koordination.
In uns steckt ein großes, unglaublich komplexes Netzwerk, das ständig in Bewegung ist. Sein Ziel ist es, den Körper am Leben zu erhalten. Das kann man am besten im Bewegungsapparat des Körpers erkennen. Denn für die einfachsten Bewegungen müssen Skelett, Muskeln und Nervensystem perfekt zusammenwirken.
Die erste Voraussetzung für eine gute Koordination im Körper ist ein funktionierender Informationsaustausch. Nur mit den richtigen Informationen kann man neue Vergleiche ziehen und dafür gibt es in unserem Körper ein hochentwickeltes Informationsnetz. Um eine koordinierte Bewegung zu machen, müssen vor allem die Lage und der Zusammenhang der mitwirkenden Komponenten erkannt werden. Diese Informationen gelangen in das Gehirn über die Augen, das im Innenohr befindliche Gleichgewichtsorgan, die Muskeln, die Gelenke und über die Haut. Jede Sekunde werden Milliarden von Nachrichten übermittelt, ausgewertet und entsprechende, neue Entscheidungen getroffen. Der Mensch selbst ist sich dieser außerordentlich schnellen Vorgänge nicht bewusst. Er bewegt sich, lacht, spricht, läuft, isst und denkt nach. Damit diese Abläufe vonstatten gehen, bedarf es keiner Anstrengung. Zum Beispiel müssen für ein kleines Lächeln siebzehn verschiedene Muskeln gleichzeitig angespannt werden. Das Versagen einer dieser Muskeln kann den gesamten Gesichtsausdruck verändern. Beim Gehen müssen an den Füssen, den Beinen, der Hüfte, der Leiste und dem Rücken vierundfünfzig verschiedene Muskeln in Einklang arbeiten.
In den Muskeln und Gelenken befinden sich Millionen mikroskopisch kleine Sinneszellen, die ihre Wahrnehmungen, in welcher Stellung sie sich befinden, dem zentralen Nervensystem mitteilen. Diese Informationen werden ständig aktualisiert. Die außerordentliche Perfektion der Koordination des menschlichen Körpers wird mit diesem Beispiel noch verständlicher: Nur um die Hand hochzuheben, müssen die Schulter gebeugt, nacheinander die vorderen und hinteren Armmuskeln, der "Bizeps" und der "Trizeps" angespannt und wieder entspannt werden, wonach die Muskeln zwischen Ellbogen und Handgelenk das Handgelenk drehen. Während jeder Stufe dieser Bewegung informieren die Milliarden von Sinneszellen das zentrale Nervensystem über die Position der Muskeln. Von hier aus werden sofort die weiteren Befehle an die Muskeln übermittelt. Ohne Zweifel ist sich der Mensch dessen in keiner Weise bewusst, er möchte seine Hand hochheben und tut es einfach. Beim Aufrechtstehen werden die Informationen von den Sinneszellen in den Beinmuskeln, Füssen, Rücken, Bauch, Brust und Hals bewertet, und diese Informationen werden in Echtzeit an die Muskeln weitergeleitet.
Zum Beispiel müssen wir uns nicht extra bemühen, um zu sprechen. Damit die gewünschten Wörter aus unserem Mund sprudeln können, müssen wir auch keine großen Rechenaufgaben lösen, wie stark unsere Stimmbänder vibrieren müssen; welche von den Hunderten von Muskeln im Mund, in der Zunge oder im Hals in welcher Reihenfolge wie oft, wie stark angespannt und wieder gelockert werden müssen oder wie viel Kubikzentimeter Luft wir einatmen und mit welcher Geschwindigkeit wir diese wieder durch den Kehlkopf pressen müssen. Auch wenn wir wollten, könnten wir das gar nicht tun! Denn das Sprechen eines einzigen Wortes ist bereits das Resultat der Koordination von Systemen, angefangen vom Atmungsapparat bis hin zum Nervensystem und von den Muskeln bis zu den Knochen.
Welche Folgen hätte es, wenn eines dieser Systeme versagen würde? Wenn wir lachen wollten, würde vielleicht ein anderer Gesichtsausdruck entstehen oder wir könnten währenddessen nichts aussprechen oder nicht mehr gehen. Dennoch lachen wir, wenn wir es wünschen und sprechen und gehen, wann wir wollen, ohne Verzögerung. Denn das alles geschieht durch eine Schöpfung, die eine unendliche Macht voraussetzt.
Daher muss der Mensch sich bewusst sein, dass er sein Leben und sein Dasein auf ewig Gott zu verdanken hat. Der Mensch besitzt nichts, womit er prahlen oder sich rühmen könnte. Schönheit, Gesundheit und Kraft, die er besitzt, sind nicht sein Werk, und diese Attribute sind ihm nicht für die Ewigkeit gegeben. Er wird altern, seine Schönheit und Gesundheit verlieren. Im Quran wird auf diese Tatsache wie folgt aufmerksam gemacht:
Und was immer euch gewährt wird, ist nur für den Genuss des irdischen Lebens und seine Ausschmückung. Was aber bei Gott ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen? (Sure 28:60 - al-Qasas)
Wenn er diese Eigenschaften in besserem Masse und für die Ewigkeit erlangen möchte, so muss er Gott dankbar sein für die Gaben, die er von Ihm bekommen hat und sein Leben in der von Ihm vorgegebenen Weise ausrichten.
Wie an diesen Beispielen zu erkennen ist, besitzen alle Systeme und Organe die wir haben, wunderbare Eigenschaften. Betrachtet man diese Eigenschaften genauer, erkennt man, mit welcher Präzision sie aufgebaut sind, welche Wunder in ihrer Schöpfung stecken. Man erkennt ein weiteres Mal die grenzenlose Weisheit und die perfekte Kunst, die Er am Menschen angewandt hat.
Das Gehirn
Das Gehirn enthält in jedem Kubikzentimeter 10 Millionen und insgesamt 10-15 Milliarden Nervenzellen. Gleichzeitig besitzt es ungefähr 15 Trillionen Nervenzellenverbindungen. Die Zahl der Zellen, die die Nervenzellen ernähren und unterstützen, ist fast 90 Milliarden groß.
B hücresi
Eine B-Zelle teilt sich.
B hücresi
Eine mit Bakterien bedeckte B-Zelle
Die Mitteilungen, die durch die Nerven zum Gehirn übermittelt werden, bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 320 Km/h.
Alle Vorgänge, die in Ihrem Körper geschehen, beispielsweise
Savunma hücreleri
Die Immunzellen haben ein überaus diszipliniertes Befehlsystem. Keine dieser Zellen wird ungehorsam.
Savunma hücreleri
dass Sie jetzt Ihre Augen benutzen, um dieses Buch lesen zu können,
dass Sie die Seiten mit Ihrer Hand umblättern,
dass Sie auf Ihrem Stuhl sitzen,
dass Sie verstehen, was Sie lesen,
dass Ihr Herz schlägt,
dass Sie atmen,
dass Ihr Haar länger wird,
dass Sie Gerüche wahrnehmen,
dass Ihre Ohren die Umgebungsgeräusche hören,
jede Funktion erreicht mittels der Impulse, die Gehirn gehen, und der Befehle fort, die das Gehirn in jeden Teil des Körpers getrennt sendet. Heute weiß man, dass in nur einer Minute im Gehirn zwischen 100.000 und 1.000.000 chemische Reaktionen ablaufen können.
Vorzubringen, dass solch ein kompliziertes System zufälligerweise entstanden ist, ist vollkommen unsinnig. Es ist nicht möglich, dass ein Lebewesen ohne Gehirn an einem bestimmten Tag als Ergebnis eines Zufalls ein Gehirn bekommen hat, und dass dann dieses halb entwickelte Gehirn sich so weiter entwickelt hat, dass es die wunderbaren Funktionen, die wir oben aufgezählt haben, durchführen kann.
Die einzige Kraft, die all die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Gehirns erschafft und diese unter Kontrolle hält, ist Gottes Macht. Gott hat den Menschen mit vollkommenen Mechanismen ausgestattet, und Er bewirkt, dass der Mensch unter Seiner Kontrolle sein Leben führen kann.
TIERE UND PFLANZEN
Das Millionen von Pflanzen und Tierarten auf der Erde auftauchen, ist Beweis für die Existenz und Macht des Schöpfers.
Jedes dieser Lebewesen, von denen wir hier nur einige Beispiele erwähnen werden, ist der Forschung wert. Jedes Lebewesen hat ein unterschiedliches Körpersystem, unterschiedliche Verteidigungsmethoden, unterschiedliche Ernährungsweisen, erstaunliche Fortpflanzungsmethoden. Es ist nicht möglich, alle Lebewesen mit ihren Eigenschaften in einem einzigen Buch zu erklären.
Doch einige besondere Beispiele, die wir hier erwähnen werden, werden beweisen, dass es unmöglich ist, das Leben auf der Erde mit dem Zufall zu erklären.
Von der Raupe zum Schmetterling
Was würden sie tun, wenn sie 450-500 Eier hätten und wenn sie diese Eier draußen aufbewahren sollten? Sicherlich würde es am vernünftigsten sein, wenn sie eine Maßnahme treffen, die verhindert wird, dass die Eier durch Natureinflüsse wie dem Wind überall verstreut werden.
Die Seidenraupe, eines der Lebewesen, die mit einem einzigen Mal 450-500 Eier legen, benutzt eine sehr vernünftige Methode, um ihre Eier zu bewahren: Sie verhindert, dass die Eier verstreut werden, indem sie sie mit einem Faden, der aus einer klebrigen Substanz besteht, die sie absondert, zusammenbindet.
Die Larven, die aus dem Ei schlüpfen, suchen sich als erstes einen Ast und binden sich dann mit diesem Faden an dem Ast fest. Dann beginnen sie einen Kokon zu spinnen, um sich entwickeln zu können. Eine Larve, die neu zur Welt gekommen ist, braucht 3-4 Tage, ohne sich auszuruhen, um diese Arbeit durchzuführen. Innerhalb dieser Zeit sondert die Larve einen Faden mit einer Länge von 900-1500 Metern ab, indem sie sich tausendmal dreht.14 Wenn sie damit aufhört, beginnt sie eine Metamorphose durchzumachen, um sich in einen schönen Schmetterling umzuwandeln.
Kelebek
Weder die Maßnahme, die die Mutter der Seidenraupe getroffen hat, um ihre Jungen zu schützen, noch die Verhaltensweisen, die die Raupe zeigt, können mit einer evolutionistischen Begründung erklärt werden. Es ist wunderbar, dass die Mutter den Faden produzieren kann, mit dem sie die Eier zusammenklebt. Es geht über den menschlichen Verstand hinaus, dass eine neu geborene Larve die für sie passende Umgebung kennt und einen passenden Kokon spinnt, dann eine Verwandlung durchmacht und diese Verwandlung problemlos vollendet. In diesem Fall können wir ganz klar sagen, dass jede Larve in einer bewussten Weise auf die Welt gekommen ist, dass sie weiß, was sie zu tun hat; dies bedeutet, dass dieser Larve all das gelehrt worden ist, bevor sie zur Welt gekommen ist.
Lassen Sie uns dies anhand eines Beispiels erklären. Was würden sie denken, wenn sie ein neu geborenes Baby sehen würden, das einige Stunden nach seiner Geburt aufsteht, Steppdecke, Kissen usw. sucht, um sich ein Bett zu machen und sich dann selbständig in dieses Bett legt? Nachdem sich ihre Verwirrung gelegt hätte, würden sie sicherlich zu dem Schluss gelangen, dass das Baby im Mutterleib in einer außergewöhnlichen Weise erzogen worden sei, um so etwas tun zu können. Der Zustand der Larven ist genau derselbe wie der des Babys in diesem Beispiel.
Dies jedoch bringt uns zum demselben Schluss: Lebewesen kommen zur Welt, verhalten sich und leben in einer Weise, die Gott, Der sie erschaffen hat, bestimmt hat. Gott hat uns im Quran ein Beispiel des großen Geheimnisses der Welt der Lebewesen gegeben, indem Er uns mitteilt, dass Er der Honigbiene eingegeben und befohlen hat, Honig zu produzieren. (Sure 16:68-69 - an-Nahl) Dieses Geheimnis ist, dass alle Lebewesen sich Gottes Willen gefügt haben und dem Schicksal folgen, das Gott bestimmt hat. Aus diesem Grund produziert die Biene Honig, und aus diesem Grund produziert die Seidenraupe Seide.
Die Symmetrie in den Flügeln
ZürafaWenn wir die Flügel der Schmetterlinge, die auf diesen Bildern zu sehen sind, genauer betrachten, sehen wir, dass zwischen ihnen eine vollkommene Symmetrie herrscht. Die Flügel wurden mit den Figuren, Tupfen und Farben so geschmückt, dass sie wie Kunstwerke aussehen.
Wenn Sie die Flügel dieser Schmetterlinge betrachten, werden Sie bemerken, dass die Figuren und Farben auf beiden Seiten völlig identisch sind, egal wie komplex sie aussehen.
Sogar ein kleiner Punkt befindet sich auf beiden Flügeln, es herrschen eine vollkommene Ordnung und Symmetrie.
Keine dieser Farben vermischt sich auf den dünnen Flügeln mit den anderen Farben, alle Farben sind durch scharfe Linien voneinander getrennt. Die Farben entstehen, indem die übereinander aufgestellten Schuppen zusammenkommen. Wie können diese Schuppen, die sich sofort zerstreuen, wenn Sie sie mit Ihrer Hand berühren, auf beiden Flügeln dieselbe Figur anordnen, ohne ihre Reihen zu verwechseln? Schon die Änderung der Stelle einer einzigen Schuppe kann verursachen, dass die Symmetrie in den Flügeln zerstört wird und die Ästhetik verschwindet.
Doch Sie werden in den Flügeln keines Schmetterlings auf der Erde eine Unordnung sehen. Sie sehen so ästhetisch aus, als ob jeder von ihnen von einem Künstler geschaffen worden sei.
Das langhalsigste Tier der Erde: die Giraffe
Su kaplumbagasiEine Eigenschaft der Giraffe ist, dass ihr langer Hals wie bei allen anderen Säugetieren von nur 7 Wirbeln getragen wird. Eine andere erstaunliche Eigenschaft der Giraffen ist, dass es für ihren Körper nicht schwierig ist, das Blut zu ihrem Gehirn zu transportieren, das sich über ihrem langen Hals befindet. Wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, kann man sofort bemerken, wie schwierig es ist, das Blut zu einer so entfernten Stelle zu pumpen. Doch die Giraffen haben gar keine Schwierigkeiten damit, denn ihre Herzen besitzen Eigenschaften dafür, das Blut so weit zu pumpen, wie es erforderlich ist. Dies ermöglicht es ihnen, ihr Leben mühelos zu führen.
Doch in einer bestimmten Situation werden sie mit einem schwierigen Problem konfrontiert. Das ist der Moment, in dem sie Wasser trinken wollen. Wenn die Giraffen sich hinunterbeugen, um Wasser zu trinken, müssten sie eigentlich an Gehirnblutung sterben, da das Gehirn dem gestiegenen Blutdruck nicht standhalten kann. Doch dank eines ausgezeichneten Ventilsystems in ihren Hälsen besteht diese Gefahr nicht. Wenn der Hals sich hinuntersenkt, schließen sich Klappen, die sich in ihren Halsadern befinden, und dadurch wird verhindert, dass das Gehirn dem extremen Blutdruck ausgesetzt wird.
Es ist unmöglich, dass die Giraffen diese Eigenschaften entsprechend ihren Bedürfnissen geplant und dann bekommen haben. Es ist auch äußerst unvernünftig zu behaupten, dass diese wichtigen Eigenschaften mit der Zeit innerhalb eines evolutionären Prozesses entstanden sind. Es ist für die Giraffen erforderlich, ein Pumpensystem, das das Blut zum Gehirn trägt und ein Klappensystem, das plötzlichen Blutdruck verhindert, zu besitzen, um ihr Leben führen zu können. Wenn eines von beiden nicht existieren oder nicht vollständig funktionieren würde, würde es für die Giraffe unmöglich sein, ihr Leben zu führen.
Was wir aus all diesen Informationen lernen können ist, dass die Giraffe mit all ihren notwendigen Eigenschaften, die für ihr Leben erforderlich sind, komplett zur Welt gekommen ist. Zweifellos ist es unmöglich, dass ein Lebewesen, das noch nicht existiert, über seinen eigenen Körper herrscht und dass es erforderliche Eigenschaften in einer bewussten Weise besitzt. So beweisen die Giraffen, dass sie durch eine bewusste Schöpfung, nämlich von Gott erschaffen worden sind.
Wasserschildkröten
Wenn es für die Wasserschildkröten in den Ozeanen Zeit für die Fortpflanzung ist, schwimmen sie zur Küste, doch nicht zu irgendeiner Küste. Es ist dieselbe Küste, an der sie zur Welt gekommen sind.15 Deswegen müssen sie manchmal eine Entfernung von 800 Kilometern zurücklegen. Aber diese lange und schwierige Reise stört sie nicht; egal was geschieht, sie erreichen immer die Küste, an der sie zur Welt gekommen sind, um zu gebären.
Es ist schwer zu erklären, wie ein Lebewesen, das sich von diesem Ort mit seiner eigenen Geburt entfernt hat, nach 20-25 Jahren wieder denselben Ort finden kann.16 Es ist außergewöhnlich, wie es in den Tiefen des Ozeans in dem alles gleich aussieht und unter einander ähnlichen Küsten ihren Geburtsort wieder findet.
Tausende von Seeschildkröten versammeln sich zur gleichen Zeit an derselben Küste. Die Schildkröten graben ihre Eier in den Sand an der Küste ein, weil sie wissen, dass ihre Jungen im kalten Meer nicht am Leben bleiben würden. Warum aber versammeln sie sich alle zur selben Zeit an derselben Küste? Könnten die Jungen nicht am Leben bleiben, wenn sie dasselbe zu verschiedenen Zeiten und an unterschiedlichen Küsten tun würden? Man ist in diesem Zusammenhang auf eine weitere interessante Tatsache gestoßen. Tausende von Jungen unter dem Sand müssen eine ganze Reihe von Schwierigkeiten überwinden, nachdem sie dank der harten Beule an ihren Köpfen ihr Ei zerbrochen haben. Die Jungen von durchschnittlich 31g. Gewicht können sich nicht selbständig aus dem Sand über ihnen ausgraben; aus diesem Grund helfen die Jungen einander. Tausende von Jungen an der Küste beginnen gleichzeitig zu graben und nach einigen Tagen gelingt es ihnen, aus dem Sand herauszukommen. Doch bevor sie an die Oberfläche kriechen, halten sie inne und warten darauf, dass es Nacht wird. Denn tagsüber würden sie das Opfer der hungrigen Möwen werden. Außerdem wäre es für sie sehr schwierig, über den Sand zu kriechen, der mittags wegen der Sonneneinstrahlung extreme Temperaturen erreicht. Bei Nacht vollenden sie das Graben und erreichen die Sandoberfläche. Trotz der Dunkelheit finden sie die Richtung zum Meer, und sie schwimmen davon, um nach 20-25 Jahren zu diesem Ort zurückzukehren.
Es ist nicht möglich, dass diese neugeborenen Jungen die Erde graben, nachdem sie aus dem Ei ausgeschlüpft sind und dass sie wissen, dass sie bis zum Einbruch der Dunkelheit warten müssen. Sicherlich ist es unmöglich, dass sie wissen können, ob es Tag oder Nacht ist, während sie unter der Erde sind, dass es wilde Vögel dort oben gibt und dass sie diesen Vögeln zum Opfer fallen könnten, dass der Sand wegen der Sonne heiß ist und dass sie sich zum Meer hin bewegen müssen. Wie also entsteht dieses Verhalten?
Die Antwort ist, dass diese Jungen "programmiert" worden sind, um dieses Verhalten zu zeigen. Das heißt, ihr Schöpfer hat ihnen einen Instinkt gegeben, der bewirkt, dass sie am Leben bleiben können.
Bombardierkäfer
Bombardiman böcegiDie Eigenschaft, die den Bombardierkäfer so populär macht ist, dass er sich gegen seine Feinde mit chemischen Waffen verteidigt.
Bei Gefahr spritzt das Insekt die beiden Chemikalien Hydrochinin und Wasserstoffperoxyd, die es in seinem Körper produziert, auf seinen Feind, um sich zu verteidigen. Diese beiden Chemikalien werden von zwei verschiedenen Drüsen im Körper des Insektes abgesondert. Die abgesonderten Stoffe werden in zwei speziellen Drüsenkammern gesammelt. Diese zwei Kammern sind mit einer dritten Kammer, der Explosionskammer verbunden. Die zwei Drüsenkammern sind voneinander durch einen Schließmuskel getrennt. Wenn das Insekt von Feinden bedroht wird, drückt es heftig auf diesen Schließmuskel und die beiden Chemikalien aus den Drüsenkammern gelangen in die Explosionskammer. Mit Hilfe der dort befindlichen Enzyme entsteht explosionsartig Wärme, was die Verdampfung der nunmehr vermischten Chemikalien bewirkt. Diese Dampfwolke wird nun auf den Feind gesprüht.17
Die Forschung hat bnoch nicht herausgefunden, wie ein Insekt solch ein System in seinem Körper beinhalten kann, das so starke und auch für sich selbst schädliche chemische Reaktionen bilden kann und wie es sich selbst vor dem Schaden dieses Systems isoliert. Ohne Zweifel sind Existenz und Funktion dieses Systems so ausgezeichnet, dass dessen Entwicklung nicht einem Insekt zugeschrieben werden kann. Es wird noch immer diskutiert, wie der Bombardierkäfer diese Funktionen in seinem Körper, der eine Länge von nur 2 cm hat, ausführen kann, Funktionen, die sonst nur von Experten in Laboratorien ausgelöst werden können.
Die einzige offensichtliche Tatsache ist, dass dieses Insekt ein konkreter Beweis ist, der die Evolutionstheorie widerlegt. Denn es ist nicht möglich, dass dieses komplexe chemische System als Folge zufälliger Änderungen entsteht und dass es auf die nachkommenden Generationen vererbt wird. Schon das Fehlen des kleinsten Elements in diesem System oder ein Fehler in einem einzigen Teil des Systems würde das Insekt schutzlos lassen. Aus diesem Grund ist die einzige Erklärung, dass das chemische Waffensystem im Körper des Insekts mit allen seinen Bestandteilen gleichzeitig und vollkommen entstanden ist.
Die Wolkenkratzer der Termiten
Ein Nest von Termiten ist ein architektonisches Wunder, das eine Höhe von 5-6 Metern erreicht.
Wenn Sie die Größe einer Termite und die Größe ihres Nestes miteinander vergleichen, sehen Sie, dass sie ein architektonisches Projekt vom 300-fachen ihrer eigenen Größe verwirklicht hat. Das Interessanteste daran ist aber, dass diese Tiere blind sind.
Jemand, der diese großen Nester vorher nicht gesehen hat, nimmt wahrscheinlich an, dass diese entstanden sind, indem man Sand aufeinander gehäuft hat. Aber ein Termitennest taucht als ein hervorragendes Design auf, das für den menschlichen Verstand schwer zu begreifen ist: Im Inneren des Nestes gibt es Tunnel, Gänge, Lüftungssysteme, spezielle Höfe für Pilzproduktion und Sicherheitsausgänge.
Wenn sie Tausende von blinden Menschen versammeln und ihnen alle erforderlichen technischen Geräte geben würden, können Sie nicht erwarten, dass sie ein Nest erbauen, das dem Nest ähnelt, das eine Termitenkolonie bildet. Denken Sie bitte darüber nach:
- Wie konnte eine Termite, die eine Größe von 1-2 Zentimetern hat, alle Informationen bezüglich der Architektur und Ingenieurwissenschaften gelernt haben, die sie benötigt, um ein so raffiniertes Design zu schaffen?
- Wie konnten Tausende von blinden Termiten es schaffen, zusammen in Harmonie zu arbeiten, um diese Bauten zu errichten, die ein künstlerisches Wunder sind?
- Wenn Sie ein sich im Bau befindliches Nest in zwei Hälften spalten, und verhindern, dass die zwei Termitengruppen miteinander in Kontakt stehen und dann diese Stücke zusammensetzen, würden Sie sehen, dass alle Kanäle und Flure aufeinander passen. Wie kann das erklärt werden?
Der Schluss, den wir aus diesem Beispiel ziehen, ist folgender: Gott hat alle Lebewesen einzigartig und unvergleichlich erschaffen; ein einziges Termitennest ist für den Menschen genug, um Gott zu begreifen und daran zu glauben, dass Der Eine, Der alles erschaffen hat, Gott ist.
Spechte
AgaçkakanEs ist allgemein bekannt, dass der Specht Baumstämme aushöhlt, um sein Nest zu bauen. Was die meisten Leute nicht bedenken ist, wie es möglich ist, dass Spechte keine Gehirnblutungen erleiden, wenn sie so stark mit ihren Köpfen hämmern. Was der Specht tut ist etwa so, als wenn ein Mensch versuchte, mit seinem Kopf einen Nagel in eine Wand zu treiben. Wenn ein Mensch das täte, würde er höchstwahrscheinlich eine Gehirnblutung erleiden, ein Specht jedoch kann in Intervallen von 2,1-2,7 Sekunden 38-43 mal in einen harten Baumstamm hacken, ohne dabei zu Schaden zu kommen.18
Es passiert ihm deshalb nichts, weil die Kopfstruktur des Spechts für solch eine Aufgabe geeignet geschaffen wurde. Der Schädel des Spechts ist mit einem Stossdämpfungssystem ausgestattet, welches die Wucht der Stöße absorbiert. Er hat spezielles weiches Gewebe zwischen seinen Schädelknochen. Seine Stirn und einige Schädelmuskeln, die mit seinem Schnabel und dem Kiefergelenk verbunden sind, haben eine so kräftige Struktur, dass sie die starken Erschütterungen während des Hackens vermindern.19
Spechte, die besonders die Kiefern bevorzugen, um ein Nest zu bauen, überprüfen vor allem das Alter der Bäume, bevor sie eine Bohrung in ihnen vornehmen, und sie wählen die Bäume aus, die älter als 100 Jahre sind. Denn Kiefern, die älter als 100 Jahre alt sind, erleiden eine Krankheit, die verursacht, dass die harte, dicke Baumrinde weich wird. Dies wurde erst vor kurzem entdeckt, aber die Spechte haben diese Information seit Jahrmillionen.
Dies ist nicht der einzige Grund, warum die Spechte Kiefern bevorzugen. Spechte graben Löcher, um ihre Nester, deren Funktion früher nicht verstanden wurde. Man fand heraus, dass diese Löcher sie vor einer großen Gefahr schützen. Das klebrige Harz, das mit der Zeit von den Kiefern tropft, füllt diese Löcher. Auf diese Weise werden ihre Nester mit einem Teich umgeben, durch den sie vor ihren größten Feinden, den Schlangen geschützt sind.
Eine andere interessante Eigenschaft der Spechte ist, dass ihre Zungen dünn und klebrig sind, damit sie sie leicht in Ameisennester in den Bäumen stecken können und so die Ameisen, die in diesen Nestern leben, einsammeln können. Die Vollkommenheit ihrer Schöpfung wird weiter durch die Tatsache aufgedeckt, dass ihre Zungen eine Struktur haben, die verhindert, dass die Säure in den Körpern der Ameisen sie schädigt.20
Alle diese Eigenschaften der Spechte beweisen uns, dass diese Tiere erschaffen worden sind. Wenn Spechte sich zufälligerweise entwickelt hätten, wie die Evolutionstheorie behauptet, wären sie ausgestorben, bevor sie solche außerordentlich passenden Merkmale hätten erwerben können. Da sie jedoch von Gott mit einem speziellen Design erschaffen wurden, das ihrem Leben angepasst ist, kamen sie zur Welt, indem sie alle lebenswichtigen Eigenschaften bereits besaßen.
Die Tarnung
Ein Element in der Verteidigungstechnik der Tiere ist die Tarnung. Einige Tiere werden dank ihrer speziellen Körperstruktur, die für die Umgebung, in der sie leben, überaus geeignet ist, geschützt. Die Körper dieser Lebewesen harmonieren derart mit ihrer Umgebung, dass es für uns schwierig ist, zu erkennen, ob sie Pflanzen oder Tiere sind, oder sie von ihrer Umgebung zu unterscheiden.
Kelebek
FALSCHE AUGEN VERWIRREN!

Wenn manche Schmetterlinge ihre Flügel öffnen, sehen wir zwei Augen vor uns. Dies sind mit all ihren Details und ihrer Spiegelgleichheit vollkommene Augen. Um den Feind davon zu überzeugen, dass es sich hier um keinen Schmetterling handelt, reichen diese Augen bereits aus. Manche Schmetterlingsarten, wie der Schönlingsschmetterling, besitzen ein komplett gefälschtes Gesicht, glänzende Augen, Augenbrauen, Mund und Nase, so dass ihr Aussehen potentielle Angreifer abschreckt. Es ist nicht möglich, dass dieses Aussehen durch Zufall entstanden ist. An diesenFotos sieht man sofort, dass solch eine Gesichtsform nicht zufällig entstehen konnte. Können Zufälle Symmetrie erzeugen? Können Zufälle die gleichen Farben und das gleiche Design auf zwei verschiedenen Stellen hervorbringen? Natürlich können sie dies nicht. Eine solche Behauptung ist vollkommen abwegig und unwissenschaftlich. Kann der Schmetterling selbstständig solch ein System entwickeln, weil er es für nützlich hält? Natürlich nicht.Denn eine solche Behauptung steht im vollständigen Widerspruch zur Vernunft und zum gesunden Menschenverstand.
Kelebek
Wie auf den folgenden Seiten zu sehen ist, verhindert die unglaubliche Ähnlichkeit eines Insektes mit einem Blatt, dass seine Feinde es erkennen. Es liegt klar auf der Hand, dass dieses kleine Tier seinen Körper nicht wie ein Blatt aussehen lassen kann. Jedoch ist die Tarnung so geschickt, dass es ganz offensichtlich ist, dass sie eine speziell geplante und erschaffene Verteidigungstechnik ist.
Müren baligi Müren baligi
Links oben sehen wir den Kopf eines Rochen. Der Rochen schwimmt zum Schlafen in sein Nest und lässt seinen Schwanz draußen, der falsche Augen trägt. Andere Fische halten den Rochen für wach und nähern sich ihm nicht.
Falsche Augen
Es gibt kaum glaubliche Verteidigungsmethoden in der Tierwelt. Eine davon sind falsche Augen. Mit falschen Augen überzeugen verschiedene Schmetterlings-, Raupen- und Fischarten ihre Feinde, dass sie gefährlich sind.
Die Wasserlilien können das Sonnenlicht nur dann benutzen, wenn sie die Stiele ihrer Blätter von den Tiefen des Flussgrunds aufwärts zur Wasseroberfläche hin verlängern. Doch sie benötigen auch Sauerstoff. In der linken Abbildung sind die Wurzeln der Pflanze zu sehen, die in Richtung Wasseroberfläche wachsen und den Sauerstoff aus der Luft aufnehmen.
Nilüfer
Die Schmetterlinge, die auf den nebenstehenden Bildern zu sehen sind, öffnen ihre Flügel, wenn sie eine Gefahr wahrnehmen und auf den Flügeln erscheint ein Paar Augen, die für ihre Feinde bedrohlich aussehen. Der Vogel, der versucht, einen dieser Schmetterlinge zu fressen, fliegt sofort davon, weil er sich wegen dieser Augen fürchtet.
Lassen Sie uns nachdenken: Können diese extrem überzeugenden Augenfiguren das Resultat eines Zufalls sein? Woher weiß der Schmetterling, dass ein Paar furchteinflössende Augen erscheint, wenn er seine Flügel öffnet und dass dies für seinen Feind abschreckend ist? Ist es möglich, dass der Schmetterling dieses Muster auf seinen Flügeln gesehen und dann entschieden hat, dass dieses Muster abschreckend ist und dass er es in einer Gefahrensituation benutzen könnte? Sicherlich kann ein so überzeugendes Muster nicht das Resultat von Zufällen, sondern nur das Produkt eines bewussten Designs sein. Außerdem ist es auf nicht möglich, dass der Schmetterling selbst die Muster auf seinen Flügeln berücksichtigte und diese als eine Verteidigungstaktik entdeckte. Es ist offensichtlich, dass es Gott ist, der sowohl den Schmetterling und ein solches Muster auf seinem Körper erschaffen hat, als auch dem Tier den Instinkt gegeben hat, dass es dieses Muster in einer Gefahrensituation benutzt.
Das Geheimnis im Samen
Lassen Sie uns unter Tausenden unterschiedlicher Pflanzenarten den Orangenbaum behandeln. Er entsteht aus einem Samen, der auf den Boden fällt. Der Samen ist eine winzige Substanz, kleiner als 1 Kubikzentimeter. Aber wir wissen nicht, wie aus diesem Samen in kurzer Zeit ein riesiger Baum entsteht, der eine Länge von 4-5 Metern hat und mehrere hundert Kilo wiegt. Das einzige Material, das der Samen verwenden kann, wenn er diesen riesigen Baum hervorbringt, ist die Erde, in der er sich befindet.
Woher weiß der Samen, wie er einen Baum hervorzurufen hat? Wie kann er die Materialien in der Erde zerlegen und die nehmen, die er benötigt und wie kann er daran "denken", diese zu benutzen, um einen Baum wachsen zu lassen? Wie kann er abschätzen, was für eine Form und Struktur dieser Baum haben soll? Diese letzte Frage ist besonders wichtig. Denn aus dem Samen kommt nicht irgendein Holzstück heraus. Der Samen produziert einen überaus gut geplanten lebendigen Stoff, der in sich Adern hat, erforderliche Wurzeln besitzt, um die Materialien in der Erde zu absorbieren und dessen oberer Teil in Zweige aufgeteilt ist. Für den Menschen ist es schwierig, das Bild eines Baums zu zeichnen, denn die Wurzeln und Zweige eines Baums sind sehr detailliert erschaffen worden. Der Samen jedoch ruft den Baum aus dem Nichts hervor, indem er die Materialien in der Erde verwendet.
Wir gelangen also zu dem Schluss, dass der Samen ein intelligentes Wesen ist. Wir begreifen, dass innerhalb des Samens einen eindrucksvoller Verstand verborgen ist. Doch woher und wie haben dieser Verstand und die Informationen, die für die Entstehung eines Baums erforderlich sind, den Samen erreicht? Wie kann ein winziger Samen diese Information speichern? Computerdisketten werden von Menschen produziert, die Informationen, die diese Disketten enthalten, werden auch von Menschen vorbereitet und auf diese Disketten übertragen. Für den Samen gilt dasselbe, er ist mit der Fähigkeit, einen Baum zu schaffen, von Gott erschaffen und programmiert worden. Jeder Samen, der auf die Erde fällt, wurde mit Gottes Wissen inspiriert, und er wächst mit Seinem Wissen. In einem Vers wird diese Tatsache folgendermaßen beschrieben:
Und bei Ihm sind die Schlüssel des Verborgenen; Er allein kennt es. Er weiß, was zu Land und im Meer ist, und kein Blatt fällt nieder, ohne dass Er es weiß. Und kein Körnchen gibt es in den Finsternissen der Erde und nichts Grünes und nichts Dürres, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. (Sure 6:59 - al-An'am)
Es ist Gott, Der den Samen erschafft, ihn keimen lässt und aus ihm eine neue Pflanze hervorbringt. In einem anderen Vers sagt Gott folgendes über dieses Thema:
Siehe, Gott lässt das Korn und den Dattelkern keimen. Er bringt das Lebendige aus dem Toten hervor und das Tote aus dem Lebendigen. Derart ist Gott! Doch wie leicht lasst ihr euch abwenden! (Sure 6:95 - al-An'am)
Es gibt einen bekannten Versuch, den fast alle Schüler in Grundschulen machen: Das Kind füllt einen Teller mit Baumwolle, feuchtet diese Baumwolle an und setzt ein paar Bohnen- und Erbsensamen hinein. Nach einigen Tagen sieht es, dass die Samen in der Baumwolle zu keimen beginnen. Das ist ein sehr erstaunlicher Vorgang, und die meisten Kinder sind sehr überrascht, wenn sie diesen Vorgang sehen. Denn die Bohnen und Erbsen, die in die Baumwolle gesetzt werden, sind unbelebte Stoffe, die monate- oder jahrelange in einem Sack trocken bleiben. Doch wenn wir diese harten Stoffe in nasse Baumwolle legen, leben sie plötzlich auf, und frische, grüne Knospen kommen hervor. Es ist offensichtlich, dass diese Samen dafür programmiert worden sind, in entsprechender Umgebung zu keimen und bei erster Gelegenheit führen sie diese Aufgabe aus. Der Vers "Gott lässt das Korn und den Dattelkern keimen" erklärt uns das Geheimnis dieses wunderbaren Ereignisses. In anderen einem Vers teilt Gott uns folgendes mit:
Und Er ist es, der vom Himmel Wasser hinabsendet. Wir bringen dadurch die Keime aller Dinge heraus, und aus ihnen bringen Wir Grünes hervor, aus dem Wir dichtgeschichtetes Korn sprießen lassen und aus den Palmen, aus ihrer Blütenscheide, niederhängende Fruchtbüschel; und Gärten mit Reben und Oliven und Granatäpfeln, einander ähnlich und unähnlich. Beobachtet ihre Frucht, wenn sie sich bildet und reift. Siehe, darin sind wahrlich Zeichen für gläubige Leute. (Sure 6:99 - al-An'am)
In diesem Vers befiehlt Gott uns, die Früchte und ihr Reifen zu betrachten. Tatsächlich sind die Entstehung der Frucht wie das Herauskommen des Samens aus der Erde ein ganz außergewöhnlicher Vorgang.
Aus der Erde kommt der Geschmack hervor
Der Samen besitzt jedoch auch die Informationen über die Früchte, die der Baum einmal tragen wird. Die Frucht allein ist schon ein Wunder.
Die entscheidendste Eigenschaft der Frucht ist, dass sie dem Geschmack und der Gesundheit des Menschen genau angepasst ist. Jede Frucht besitzt einen speziellen Geschmack und Geruch. Außerdem sind die Farben aller Früchte überaus ästhetisch und attraktiv. Überdies wurde jede Frucht in einem hervorragenden "Paket" verpackt; die Mandarine, Orange oder Banane, alle haben sehr schöne Schalen, die leicht zu schälen sind.
Die Früchte könnten anders sein. Die Orange könnte zum Beipiel sehr bitter sein. Oder sie könnte den schönen Geschmack haben, den wir kennen aber sie könnte einen sehr unangenehmen Geruch haben. Ihre Farbe könnte die schmutzig sein. Aber jede Frucht besitzt den schönsten Geschmack und Geruch. Noch interessanter ist, dass sie diese Geschmäcker und Gerüche, die sie besitzen, mit Hilfe der Materialien produzieren, die sie aus der Erde erhalten. Die Erde aber riecht nicht angenehm und ihr Geschmack ist schlecht. Doch der Baum absorbiert aus diesem Schmutzhaufen die für ihn selbst erforderlichen Stoffe und durch chemische Prozesse produziert er hervorragende Geschmäcker und Gerüche.
Hier gibt es einen zweiten beachtenswerten Punkt: Wir sagen, dass der Baum einen schönen Geschmack und einen schönen Geruch produziert, aber der Fall ist komplizierter. Denn Begriffe wie "schöner Geruch" oder "schöner Geschmack" sind menschliche Begriffe und der Baum selbst kann nicht wissen, ob ein Geschmack oder ein Geruch gut oder schlecht ist. Er müsste ästhetische Konzepte haben, die der Mensch besitzt, um eine solche Interpretation machen zu können. Er müsste lernen, woran ein Mensch Geschmack findet, welchen Geschmack er mag, was für eine Zungenstruktur er hat. Nachdem er alle diese Informationen gelernt hat, würde er mit den Stoffen, die er aus der Erde erhalten hat, einen vollständigen chemischen Vorgang bewirken.
Die unglaubliche Fähigkeiten des Baums sind nicht auf Geruch, Geschmack oder Farbe begrenzt. Dieses Holzstück weiß auch, welche Vitamine der menschliche Körper benötigt und es setzt diese Vitamine in die Frucht, die es hervorgebracht hat. Wir sehen sogar, dass diese Vitaminverstärkung entsprechend den Jahreszeiten reguliert wird: Fruchtarten wie Orangen, Mandarinen, Pampelmusen, die es in den Wintermonaten gibt, enthalten im Vergleich zu den Sommerfrüchten noch mehr Vitamin C. Der Zweck ist, in der Kälte des Winters den Mangel des Menschen an Vitamin C zu beseitigen.
Lassen Sie uns jetzt über all dies nachdenken. Wie kann der Baum, ein Holzstück, guten Geschmack und Geruch produzieren? Wie kann er die Freuden, die ästhetischen Konzepte und die Vitaminbedürfnisse des Menschen kennen und ein entsprechendes Produkt hervorbringen?
Wenn wir versuchen, alles, was der Baum durchführt, in einer künstlichen Weise zu erhalten, müssen wir uns sehr anstrengen. Erstens ist es unmöglich, den Geschmack herzustellen, den der Baum hervorgebracht hat. Auf der Welt konnte noch keine Maschine entdeckt werden, die aus der Erde eine Frucht hervorbringt. Das einzige, was wir erhalten können, ist der Geruch. In einem entwickelten Laboratorium können wir als Ergebnis von langen chemischen Vorgängen den Geruch einer Frucht bekommen. Tatsächlich werden auch Parfums auf diese Weise hergestellt. Aber auch Parfums sind nicht vollkommen künstlich; alle Parfums werden produziert, indem die Essenzen der unterschiedlichsten wohlriechenden Pflanzen benutzt werden. Die Menschheit ist trotz all ihrer Intelligenz und Technologie nicht imstande, einen schönen Geruch wie Pflanzen oder Bäume zu produzieren.
Das heißt, in jedem Obstbaum oder irgendeiner anderen Pflanze gibt es einen so großen Verstand, ein Wissen und eine Technologie, die der Mensch nicht erreichen kann. Dafür gibt es nur eine einzige Erklärung: Der Baum ist von einem Schöpfer, Der einen hervorragenden und überlegenen Verstand, unendliches Wissen und Fähigkeiten besitzt, speziell geplant worden. Sein Ziel ist, den Menschen Früchte anzubieten und er führt diese Aufgabe vom Beginn der Geschichte bis heute mit großem Erfolg aus. Er bringt aus der braunen Erde, die einen schlechten Geschmack hat, die wohlschmeckendsten und wohlriechendsten Früchte der Welt hervor. Denn Gott hat ihn zu diesem Zweck erschaffen. Gott sagt im Quran über dieses Thema folgendes:
Und ein Zeichen ist ihnen die tote Erde. Wir beleben sie und bringen daraus Korn hervor, von dem sie essen; und Wir machen auf ihr Gärten mit Palmen und Weinreben und lassen Quellen daraus entspringen, damit sie von ihren Früchten essen, obwohl sie nicht ihrer Hände Werk sind. Wollen sie denn nicht dankbar sein? (Sure 36:33-35 - Ya Sin)
In einem anderen Vers drückt Gott folgendes aus:
Und Wir senden vom Himmel segenreiches Wasser herab und bringen damit Gärten und Korn zum Ernten hervor und hohe Palmen mit dicht stehenden Fruchtknöpfen als eine Versorgung für (Gottes) Diener. So machen Wir ein totes Land lebendig, und so wird auch die Auferstehung sein. (Sure 50:9-11 - Qaf)
Wie bekannt ist, versuchen die Ungläubigen alle Lebewesen in der Natur mit der Evolutionstheorie zu erklären. Wenn Sie einen Evolutionisten fragen würden, wie die Bäume einen solchen Verstand und solche Fähigkeit besitzen, dass sie für Menschen Nahrung produzieren, werden sie Ihnen nur sagen, dass "es zufälligerweise so geworden ist". Der Zufall jedoch ist nichts anderes als eine Sophisterei. Kein Zufall kann den Geschmacksbegriff des Menschen wissen, Kein Zufall kann die für Menschen angenehmen Gerüche produzieren. Kein Zufall kann es regulieren, dem menschlichen Körper den Jahreszeiten entsprechende Vitamine anzubieten.
Der Zufall bringt immer nur Fehler und Durcheinander hervor. Wir können diese Tatsache anhand eines Beispieles erklären: Nehmen wir an, dass wir einen Versuch machen, um zufälligerweise einen schönen Geruch zu bekommen. Füllen wir ein großes Gefäß mit Erde. Lassen Sie uns dieser Erde unterschiedliche Stoffe der Natur wie Tierdung und Pflanzenteilchen hinzufügen. Lassen Sie uns unterschiedliche chemische Mischungen über diese Mischung gießen. Wir schliessen das Gefäß und beginnen zu warten. Wenn Sie nach einigen Tagen das Gefäß aufmachen, werden Sie sicherlich mit einem der schlechtesten Gerüche konfrontiert sein. Egal welche unterschiedliche Arten dieses Versuches Sie machen, bekommen Sie immer unangenehme Gerüche.
Schönheit, Ästhetik und Sauberkeit entstehen nicht von allein. Sie entstehen nur dank eines Verstandes, sie müssen speziell hervorgebracht werden.
Wenn unser Verdauungssystem zufällig entstanden wäre, würden wir große Schwierigkeiten haben. Eine Zunge, die zufällig entstanden ist, würde nicht die Eigenschaft haben, zu schmecken und wir würden den Unterschied zwischen einer wohlschmeckenden Nahrung und einem Stück Holz nicht empfinden.
Alles, was wir essen und unsere Fähigkeit, daran Geschmack zu finden, sind von Gott erschaffen worden. Einer von Gottes Namen ist "Rezzak", das heißt der Versorger ist Er, der uns alle Nahrung gibt, von denen jede einzelne vollkommen erschaffen wurde. Was die Menschen gegenüber dieser Gnade Gottes tun sollen, wird im Quran von Gott wie folgt mitgeteilt:
..."Esst von der Gabe eueres Herrn und dankt Ihm! Ein gutes Land und ein nachsichtiger Herr!" (Sure 34:15 - Saba')
Wasserlilien
Kleinere Blumen auf dem Boden werden von den Menschen meist nicht besonders beachtet und als normal angesehen.
Die Amazonas-Wasserlilien, die im Schlamm auf dem Grund des Amazonas wachsen, sind interessant genug, die Brille der Gewohnheit, durch die wir gewöhnlich schauen, abzunehmen. Denn diese Pflanzen führen ihr Leben in einem außergewöhnlichen Lebenskampf.
Sie wachsen vom schlammigen Grund des Flusses zur Wasseroberfläche. Ihr Ziel ist das Tageslicht, das für ihre Existenz lebenswichtig ist. Wenn sie die Oberfläche erreichen, entwickeln sie dornige, runde Knospen. Diese Knospen wachsen in nur wenigen Stunden zu gigantischen Blättern mit einem Durchmesser von 2 Metern heran. Die Wasserlilien "wissen", dass sie mit ihren Blättern mehrere Quadratmeter der Wasseroberfläche des Flusses bedecken können, um das Sonnenlicht als "Motor" für ihren Stoffwechsel, die Photosynthese, zu benutzen. Sie "wissen", dass sie nicht in der Lage sein würden, in der Dunkelheit des Wassers am Flussgrund zu überleben. Es ist denkwürdig, dass eine Pflanze solch eine intelligente Taktik anwendet.
Jedoch genügt das Tageslicht allein den Amazonas-Wasserlilien nicht. Sie benötigen auch für ihre Wurzeln Sauerstoff, und es liegt auf der Hand, dass im schlammigen Grund nicht genug davon vorhanden ist, um ihre Wurzeln zu versorgen. Deshalb dehnen die Wasserlilien ihre Wurzeln nach oben hin aus, wo ihre Blätter schwimmen. Manchmal wachsen diese Wurzeln 11 Meter hoch; sie ranken sich um die Stiele der Blätter und haben die Funktion eines Kanals, der zwischen den Blättern und der Wurzel Sauerstoff transportiert.21
Woher weiß eine Knospe, die in den Tiefen eines Flusses neu zu Leben beginnt, dass sie Licht und Sauerstoff benötigt, dass sie nicht in der Lage sein kann, zu überleben und dass alles, was sie benötigt, an der Wasseroberfläche vorhanden ist? Ein Wesen, das vor kurzem zu Leben begonnen hat, berücksichtigt weder die Tatsache, dass dieses Wasser eine Oberfläche hat, noch das Bestehen der Sonne oder des Sauerstoffs.
Folglich, wenn wir all dies vom evolutionistischen Gesichtspunkt her einschätzen würden, müssten diese Pflanzen aufgrund ihrer schlechten Umweltbedingungen aussterben. Dennoch sind die Wasserlilien in ihrer ganzen Vollkommenheit anwesend.
Der unglaubliche Überlebenskampf der Wasserlilien dauert an, nachdem sie das Licht und den Sauerstoff an der Wasseroberfläche erreicht haben. Sie kräuseln die Ränder ihrer riesigen Blätter aufwärts, um zu verhindern, dass die Blätter voll Wasser laufen und untergehen.
Sie können ihr eigenes Dasein durch all diese Maßnahmen fortsetzen, doch wissen sie auch, dass dies nicht genug für das Weiterbestehen ihrer Art ist. Sie benötigen ein Lebewesen, das ihre Pollen zu einer anderen Wasserlilie trägt, und dieses Lebewesen sind die Koleopteren, eine verbreitete Käferart. Koleopteren wurden mit einer speziellen Schwäche für weiße Farbe erschaffen. Aus diesem Grund bevorzugen sie unter allen attraktiven Blumen am Amazonas die weißen Blüten der Wasserlilien. Wenn die Blüten der Amazonas-Wasserlilien von diesen Käfern besucht werden, warten sie, bis sich diese auf ihre Blüten gesetzt haben. Dann rollen sie ihre Blüten zusammen und bieten den darin eingeschlossenen Tieren reichlich Blütenstaub an. Nach einer Nacht lassen sie sie frei und ändern dann ihre Farbe zu pink, damit die Käfer den Blütenstaub nicht zu ihnen zurück bringen. Von nun an schmücken die Wasserlilien den Amazonas mit pinkfarbenen Blüten.
Es gibt keinen Zweifel daran, dass solche fehlerlosen und fein errechneten Pläne nicht das Werk einer Knospe, sondern das Werk von Gottes Klugheit sind, Der alle Dinge erschaffen hat. Alle Details, die wir hier erwähnt haben, zeigen uns, dass die Pflanzen wie alle anderen Lebewesen im Universum von einem Schöpfer mit den zu ihnen passenden Systemen geplant und erschaffen worden sind.
SCHLUSSFOLGERUNG
Kann der Wind durch Zufälle ein Flugzeug herstellen?
Der berühmte Physiker Sir Fred Hoyle stellte einen sehr drastischen Vergleich bezüglich des Ursprungs des Lebens an. In seinem Buch The Intelligent Universe (Das intelligente Universum) hat er folgendes geschrieben:
Die Wahrscheinlichkeit, dass höhere Lebensformen auf diese Weise ins Dasein gekommen seien, sei etwa vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein durch einen Schrottplatz fegender Orkan aus den dort herumliegenden Teilen eine Boeing 747 zusammenmontierte.22
Dieser Vergleich von Fred Hoyle ist sicherlich genau richtig. Wie aus den Beispielen, die wir bis jetzt erwähnt haben, ersichtlich ist, zwingen sowohl die Existenz des Lebens als auch die Vollkommenheit seiner vorhandenen Systeme uns, nach einer Kraft zu suchen, die all dies hervorgebracht hat. Genauso wie ein Hurrikan kein Flugzeug produzieren kann, ist es nicht möglich, dass das Universum durch unvorhergesehene Ereignisse entstanden ist und dass es so extrem komplizierte Strukturen in sich beinhaltet. Tatsächlich wurde das Universum mit so zahlreichen Systemen ausgestattet, dass es ganz sinnlos ist, dieses System mit einem Flugzeug zu vergleichen.
Alles, was wir in diesem Kapitel erwähnt haben, hat den Beweis der perfekten Planung sowohl in unserer unmittelbaren Nähe als auch in den Tiefen des Weltraumes aufgedeckt. Jemand, der diese ganz offensichtlichen Zeichen mit seinem Verstand und seinem Gewissen einschätzt, kann nur zu einem einzigen Ergebnis gelangen:
Im Universum gibt es keinen Platz für Zufälle; das Universum wurde mit all seinen Einzelheiten erschaffen, und Gott, der Schöpfer dieses fehlerlosen Systems, ist der Allmächtige und Allwissende.
 

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KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

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